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Ausbildungsablauf Zertifiziertes Therapiehunde-Team

Ausbildungsablauf  “Zertifiziertes Therapiehunde-Team”

Ausbildungsablauf und Zeitumfang

Die Ausbildung kann wahlweise als

Wochenend-Veranstaltung

1 x monatlich über den Zeitraum von 12 Monaten inklusive Prüfungstagen

oder

Kombi-Veranstaltung

  • 8 Seminartage im Präsenzunterricht, 1 Tag Zertifizierung
  • Inhalte über Online-Seminare, die individuell abgefragt und auch mehrfach gesehen werden können
  • Unterricht im virtuellen Klassenzimmer. Dabei findet 1-2 x pro Monat Unterricht in der Gruppe per Online-Konferenz statt. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte ergänzt und Besonderheiten besprochen. Die Teilnehmer kommunizieren in Echtzeit direkt miteinander und können sich auf Wunsch sehen und hören. Die technische Umsetzung hierfür ist leicht herstellbar. Die Teilnehmer benötigen einen PC mit Internet-Anschluss sowie einen Bildschirm und je nach Ausstattung des Bildschirms zusätzlich eine Web-Cam und/oder ein Headset. Die Teilnehmer erhalten einem Link, dem sie einfach folgen, um das virtuelle Klassenzimmer zu betreten.
  • Praktische Ausbildung des Hundes: hier hat der Teilnehmer die Auswahl zwischen zwei Optionen:
    • Option 1: Hundeschule hier im Ausbildungs-Institut. Die Teilnehmer haben ein Budget von 12 Einheiten a 45 Minuten, die sie in max. 9 Terminen verwenden können. Teilnehmer mit weiterer Anfahrt können die Termine bündeln; Teilnehmer aus der Nähe können öfter kleine Einheiten in Anspruch nehmen

  • Option 2: Hundeschule mit dem eigenen Hundetrainer vor Ort; in diesem Fall ist es notwendig mit einem Hundetrainer zusammen zu arbeiten, der eine Zulassung von §11 TierSchG hat. Der Teilnehmer bekommt zu Beginn der Zusammenarbeit die notwendigen Informationen über die Ziele des Trainings. Teilnehmer und Trainer arbeiten dann eigenverantwortlich an der Umsetzung dieser Ziele. Die Genehmigung nach §11 TierSchG sowie eine Bestätigung der Durchführung des Trainings müssen vom Teilnehmer mit den Prüfungsunterlagen zur Zertifizierung eingereicht werden. Bei Wahl dieser Option mit dem eigenen Hundetrainer verringert sich die Teilnehmergebühr um € 500,- (inkl. Umsatzsteuer).

Zusätzlich zu diesen Ausbildungskomponenten beinhaltet die Ausbildung in beiden Ausbildungsabläufen:

Selbststudium
Zum Selbststudium zählen die theoretische und praktische Vor- und Nachbereitung der Präsenztermine, Hospitationen, Praktika, Prüfungstage und einer schriftlichen Facharbeit sowie das weiterführende Training mit dem eigenen Hund

Hospitationen und Praktika
Begleitend zum zweiten Teil der Ausbildung ist eine Vertiefung der Praxiskenntnisse durch
– die Teilnahme an mindestens 3 Hospitationen in hundgestützten Interventionen bei einem qualifizierten Therapiehunde-Team mit Erstellung von 2 schriftlichen Hospitationsberichten

und

– die selbstständige Durchführung von 2 Praktika (Therapieeinsätze mit dem eigenen Hund) im Umfang von insgesamt mindestens 16 Therapieeinheiten von ca. 45 Min. in frei gewählten Einsatzfeldern mit schriftlicher Konzeption und Dokumentation

Facharbeit
Die Facharbeit beinhaltet eine ausführliche schriftliche Konzeption zur Planung und Durchführung der theoretischen und praktischen Abschlussprüfung.

Ausbildungsmappe
Die Ausbildungsmappe beinhaltet eine Zusammenstellung Ihrer schriftlichen Arbeiten während der Ausbildungszeit und wird von Ihnen zur Prüfungszulassung eingereicht.

Abschluss
Zertifiziertes Therapiehunde-Team
Die Ausbildung schließen Sie als zertifiziertes Therapiehunde-Team ab. Hierzu legen Sie eine schriftliche und eine praktische Prüfung vor einer unabhängigen Fachkommission ab.

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat durch eine akkreditierte Prüfungsgesellschaft. Mit diesem wird Ihnen die absolvierte Ausbildung sowie Inhalte, Unterrichtseinheiten und Prüfungsabschluss bescheinigt.

Ihr Vorteil durch eine nachweisbare Prüfung:
Die Qualitätsmerkmale tiergestützter Arbeit in Ausbildung und Durchführung sind bisher nicht staatlich geregelt, sondern lediglich von verschiedenen Berufsverbänden definiert. Durch die Prüfungsabnahme über eine staatlich anerkannte Zertifizierungsgesellschaft gewinnt Ihr Abschluss auch bei einer zukünftig zu erwartenden staatlich übergeordneten Regelung an Aussagekraft für Ihre berufliche Tätigkeit im tiergestützten Kontext.

Seit dem 01.08.2014 gilt zudem eine Erlaubnispflicht nach § 11 Tierschutzgesetz für gewerblich / beruflich Tätige in der tiergestützten Arbeit durch das zuständige Veterinäramt. Viele Veterinärämter erteilen diese nur mit Nachweis über eine bestandene Prüfung.